Einführung in das Rocket League Trading

Eine Einführung in das Rocket League Trading, wie Ihr am schnellsten einen passenden Trading Partner findet und wie sich die Preise bzw. der Wert der Items bestimmen lassen.

Rocket League besteht nicht nur aus dem Kampf um den Ball in der Arena. Das Tauschen und Sammeln von Items erfreut sich in dem Spiel auch großer Beliebtheit. Mit dem Trading-System lassen sich Items zwischen zwei Spielern direkt tauschen. Ein Auktionshaus wie in anderen Spielen gibt es nicht. Auch mit dem Trading kann man daher Stunden um Stunden in dem Spiel verbringen.

Die Wege zu neuen Rocket League Items

Es gibt in Rocket League prinzipiell vier Wege um an neue Items zu kommen:

  1. Bei Erreichen eines neuen Levels durch Experience Points (XP) am Ende eines Spiels werden einem zufällig Items zugeteilt. Meistens sind dies Items der Stufe „gewöhnlich“ oder Crates, gelegentlich auch Items der Stufen „selten“ oder höher. Mittlerweile werden statt Items nun Blueprints verteilt.
  2. Durch das Öffnen von Crates mit Schlüsseln oder durch andere Loot-Boxen von Spezialevents. Crates wurden in ihrem bisherigen Zustand Ende 2019 aus dem Spiel entfernt, da sie zu sehr dem Glücksspiel ähneln. Es gibt aber weiterhin bei Spezialevents Loot-Boxen ohne Schlüssel zu verdienen (z.B. die Golden Pumpkins), oder durch die Season Challenges.
  3. Durch das Eintauschen von 5 Items gleicher Wertigkeit erhält man einen zufälligen Gegenstand höherer Wertigkeit.
  4. Durch das Tauschen bzw. Trading mit anderen Spielern.

An dieser Stelle werde ich auf den letzten Punkt eingehen und eine Einführung in das Rocket League Trading geben. Zunächst stellt sich die Frage, mit wem wir überhaupt traden dürfen?

Cross-Plattform Trading

Rocket League hat als Vorreiter das plattformübergreifende (cross-platform) Spielen und Parties eingeführt. Das heißt wenn ihr auf der PlayStation spielt könnt ihr mit eurem Freund der am PC spielt zusammen in einer Party spielen. Sogar im kompetitiven Modus. Traden dürft ihr aber nicht. Du kannst deinem Freund dann keine Einladung zum Traden senden, obwohl in derselben Party seid. Das bedeutet letzten Endes auch, dass Items eine Plattform nicht verlassen können.

Cross-Platform Trading ist im Gegensatz zu Cross-Platform Play und Parties nicht möglich.

Beschränkung für Free-To-Play Accounts

Seit dem Free-To-Play-Update wurde außerdem für neue Accounts die Beschränkung eingeführt, dass man selbst mindestens 500 Credits (oder Esport Tokens, Starter Pack, etc.) gekauft haben muss. Die Beschränkung soll wohl Scamming mit Fake Accounts minimieren. Für Accounts die das Spiel vor dem Free-To-Play-Update besaßen, gilt diese Einschränkung nicht.

Wie Ihr am schnellsten einen passenden Trading Partner findet

Wie findet man jemanden zum Traden? Natürlich kann man in einem Online Spiel immer die anderen Spieler fragen, ob sie Interesse an Trading haben. Selbstverfasste Chat-Nachrichten können übrigens nur von Spielern derselben Plattform wie man selbst gesehen werden. Eine Ausnahme bilden die Quick Chat Nachrichten. So ist aber sichergestellt, dass wenn man nach Trading fragt, auch nur Spieler der eigenen Plattform darauf reagieren können. Allerdings weiß man so nicht, was der potentielle Partner zu bieten hat bzw. überhaupt sucht.

Noch einfacher und zielgerichteter ist es daher, einen Trading Partner auf einer Marktplattform bzw. Börse im Internet zu finden. Dafür eignet sich die (inoffizielle) Seite rocket-league.com. Dort wählt man seine Plattform aus (PS4, PC oder XBOX) und kann gezielt seine gesuchten oder angebotenen Items angeben und auch, was man dafür verlangt oder bietet. Dabei stellt sich aber die Frage, wie man überhaupt den Preis von Items bestimmt?

Wie sich die Preise der Items bestimmen lassen

Wie auf jedem Markt gilt auch beim Trading in Rocket League, dass je mehr ihr tradet, desto mehr entwickelt Ihr ein Bauchgefühl für die Preise der Items. Ihr sammelt Erfahrung vor allem dadurch, dass ihr den Markt beobachtet und an ihm teilnehmt. Doch das Sammeln von Erfahrung erfordert viel Zeit und auf dem Weg dahin macht Ihr den einen oder anderen schlechten Trade. Stattdessen könnt ihr die Seite von RL Insider verwenden um die Durchschnittspreise über vergangene Trades abzurufen.

Die Preise von Items wurden bis zum Free-To-Play-Update universal in Schlüsseln (Keys) gemessen. Seit dem Update werden die Preise in Credits gemessen. Für die Umrechnung gilt 1 Key entspricht 100 Credits. Auf RL Insider lassen sich alle vergangenen Preise in Keys und aktuell auch in Credits nachschauen. Auch hier muss man zunächst die Plattform auswählen. Denn es gilt zu beachten, dass die Item Preise in Credits je Plattform variieren können.

Früher wurden manche Preise z.B. in 0,33 Keys beziffert. Doch Keys ließen sich natürlich nicht in Drittel teilen. Daher musste man ein Item finden, das in etwa 0,33 Keys wert ist. Das war in diesem Fall ein Non-Create Very Rare Offer (NCVR). Was ist ein NCVR? Wie zu Beginn beschrieben bekam man am Ende eines Online-Spiels zufällige Items. Ein NCVR ist ein Item der Wertigkeit „sehr selten“, das nicht aus einer Kiste stammt (Non-Crate). Warum NCVR? Und auch hier sei wieder auf den Beginn verwiesen. Über die Garage lassen sich 5 NCVR in einen zufälligen Gegenstand der Wertigkeit „Import“ eintauschen.

Doch warum sind die NCVRs so viel wert? Eines der teuersten Items in Rocket League ist die Octane Karosserie in der Farbe „Titanium White“. Sie hat die Wertigkeit „Import“. Man hat also eine sehr geringe Chance durch das Eintauschen von 5 NCVR diese Karosserie zu erhalten. Jeder Gegenstand aus dem Eintauschen oder auch aus Kisten kann eine zufällige Lackierung und eine Zertifizierung erhalten. Der Titanium White Octane ist zum Zeitpunkt des Schreibens auf PC z.B. gute 100 Keys also etwa 100€ wert. So selten ist das Item und genauso begehrt. Generell sind weiß oder schwarz lackierte Gegenstände viel wert. So sind unter anderem auch die weiß lackierten Zomba-Reifen aus der Player’s Choice Crate bzw. Spielerwahl Kiste gute 90 Keys wert.

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